Back in Germany

Hallo,

wie ihr schon in der Überschrift gesehen habt, bin ich zurück in Deutschland… schon seit etwa 3 Wochen. Es ist einfach soo viel in Neuseeland passiert, dass ich nicht mehr an meinen Blog gedacht habe, wie ihr vielleicht gemerkt habt. Jetzt zurück wollte ich aber auf jeden Fall noch einmal alles zusammenfassen, damit ihr wenigstens etwas davon habt, meinen Blog zu lesen, haha…

Erst einmal zu meiner Organisation: GLS hat mich wirklich gut auf meinen Auslandsaufenthalt vorbereitet. Auch die Tage in Sydney, die ja von GLS (glaube ich) mitorganisiert wurden, waren rückblickend wunderschön und haben sich echt gelohnt. Während meiner Zeit in Neuseeland hatte ich nicht so viel mit GLS zu tun, da sich um das meiste die local coordinator in der Schule gekümmert haben, jedoch habe ich immer mal wieder E-Mails mit Tipps bekommen, und war auch so gut begleitet von der Organisation. Ich kann GLS nur weiterempfehlen! Falls ihr Fragen dazu habt, könnt ihr mir gerne eine E-Mail schreiben oder ein Kommentar hinterlassen.

Auch mit der Schule war ich super zufrieden auch wenn man an der Organisation manchmal gemerkt hat, dass man nicht in Deutschland ist, da alles ein bisschen drunter und drüber ging.  Insgesamt hatten wir aber echt coole Aktionen, wie Picknicks oder einen Trip für eine Woche, wo wir zum Beispiel Delfine gesehen haben und in einem glasklaren Fluss schwimmen waren. Zudem habe ich super Freunde gefunden, zum einen andere Deutsche, aber auch Neuseeländer, mit denen ich teilweise auch noch Kontakt habe.

Meine Gastfamilie war echt spitze. Sie haben mich gut unterstützt und viel geholfen und wir haben viele richtig schöne Momente zusammen erlebt. Sie waren sogar mit mir für ein paar Tage im Urlaub und haben immer versucht, es möglich zu machen, mich überall hinzufahren. Sie haben mir auch angeboten, dass ich gerne wiederkommen kann und das sie vielleicht sogar mal nach Deutschland kommen, da die Eltern meiner Gastmutter auch in Europa leben und sie diese bald besuchen wollen.

Und jetzt zu der wichtigsten Frage nach meinem Aufenthalt: Habe ich mich wider eingelebt?
Ja, ich habe mich schon sehr gut wieder eingelebt. Meine Freunde haben als ich wiederkam eine Überraschungsparty für mich gemacht und direkt war alles wie vorher. In der Schule ist es im Moment ein bisschen blöd, da ich direkt wieder alle Arbeiten mitschreiben muss, aber selbst wenn sie nicht so gut werden, ich hätte dafür nicht auf meinen Auslandsaufenthalt verzichten wollen.

Dies ist glaube ich der letzte Beitrag auf diesem Blog, aber ihr könnt mir, wie gesagt, immer gerne eine E-Mail schreiben, ich werde gerne antworten.
Tschüss, Judith

 

 

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3. Erster Tag in der Gastfamilie

Heey,

heute berichte ich über den ersten Tag in meiner Gastfamilie, der auch schon wieder fast 3 Wochen her ist. Also, ich bin an einem Samstag angekommen und wurde dann auch schon von meiner Gastmutter und meinen Gastgeschwistern (Gastbruder und Austauschschülerin) am Flughafen empfangen. Außerdem war da noch eine, die von der Schule aus für den Homestay zuständig ist, die hat alle Schüler für die Rangiora High School begrüßt. Wir mussten dann erst einmal etwa 20 Minuten nach Hause fahren und meine Gastmutter hat mir so ein paar Sachen erzählt. Zuhause habe ich dann mit meinem Gastbruder so eine Kinderserie geguckt. Irgendwann bin ich in mein Zimmer und habe meinen Koffer ausgepackt, während meine Gastmutter und die jap. Gastschwester Essen gemacht haben. Dann haben wir gegessen und ich habe noch weiter meinen Koffer ausgepackt. Abends kam mein Gastvater dann auch nach Hause und ich habe allen die Gastgeschenke gegeben. Sie habe sich echt darüber gefreut. Ich habe noch kurz zuhause angerufen und bin dann auch ins Bett gegangen und echt schnell eingeschlafen, weil ich so müde war. Es ist also echt nichts besonderes passiert. Falls ihr irgendwelche Fragen habt, könnt ihr das gerne in die Kommentare schreiben.

Bis bald

2. Sydney Part 2

Hallo!

Heute gibt es den weitern Bericht von Sydney.

Also nach der Show zum Australia Day hatten wir erst einmal etwas Freizeit, um uns etwas zu essen zu holen. Danach waren wir bei einer Ruine, wo die ersten Siedler sich angesiedelt haben. Dann wollten wir zur Sydney Harbour Bridge gehen hatten uns aber erst etwas verlaufen. Wir waren bei der Brücke zuerst bei  so einer Infoaustellung, wo wir zwei kurze Filme geguckt haben. Dann sind wir über die Brücke drüber gegangen. Man hatte einen mega schönen Ausblick und ich habe natürlich ganz viele Fotos gemacht. Als nächstes sind wir mit nem Boot zurückgefahren und das wars glaube ich auch schon an dem Tag. Der nächste Tag war auch schon der letzte. Wir waren zuerst am Bondi Beach – wunderschön, aber irgendwie wirkte es nicht realistisch dort zu sein. Dann waren wir auf dem Sky Tower, von wo man  voll den schönen 360Grad-Ausblick war. Danach waren wir eendlich beim Sydney Opera House. Es sieht ganz anders aus, als ich es mir vorgestellt habe und es waren überall Absperrungen vom Australia Day, aber es sieht einfach toll aus. Am Ende des Tages sind wir dann noch ins Chinatown-Viertel gegangen. Das fand ich blöd, da wir dadurch erst um 10 Uhr im Hotel waren und ich musste wie viele andere noch duschen und packen. Außerdem hat unsere Stadtführerin genervt. Naja irgendwann hatte ich meinen Koffer dann zum Glück zu und konnte schlafen. Wir wurden in der Nacht um vier Uhr geweckt um noch genug Zeit zum Essen und Zimmerräumen zu haben, damit wir um halb sechs loskonnten. Es hat auch alles gut geklappt mit einchecken und so. Leider musste man sich ja dann von vielen verabschieden, es waren aber zum Glück auch noch etwa 15 Leute, die mit nach Christchurch geflogen sind. Der Flug war gut und echt kurz im Gegensatz zu den anderen Flügen vorher. Am Flughafen war es dann noch etwas kniffelig mit den Arrival Cards, aber das ging auch alles. Man muss halt zu so Leuten und denen die Arrival Card geben und dann gehen die die einzelnen Punkte durch und fragen, welche Sachen man dabei hat wenn man bei den Fragen Ja angekreuzt hat. Dann wird noch der Koffer ganz normal durchleuchtet und dann habe ich auch schon meine Gastfamilie getroffen. Der Post dazu kommt bald! Bis dann!!

2. Orientierungstage in Sydney

Hey!

Heute geht es weiter mit meinem Bericht über den Anfang meines Auslandterms und zwar mit den Orientierungstagen. Diese waren von meiner Organisation vorbereitet und ich habe das Angebot angenommen, für drei Tage in Sydney zu sein. Schon einmal im Voraus: Die Stadt ist wunderschön und es ist toll, dort gewesen zu sein, aber mit den Orientierungstagen an sich war ich nicht so zufrieden.

Also, wir kamen Mittwochmorgen alle seehr müde am Flughafen an. Dort wurden wir von Bussen zum Hostel gebracht. Schon das war nicht gut organisiert, da wir zuerst zwei Busse hatten und dann doch alle in einen Bus mussten. Die Koffer waren jedoch noch in dem anderen Bus, und wir waren nicht sicher, ob die Leute wussten, dass noch unsere Koffer in dem Bus sind und hatten etwas Angst, dass die Koffer nicht ankommen würden. Ist aber alles gut gegangen, der Kofferbus war schon vor uns da. Auf der Busfahrt konnte man irgendwie gar nicht realisieren, dass man in Sydney ist. Im Hostel angekommen hatten wir nur 2 Zimmer für unsere Koffer zu Verfügung, da die anderen noch nicht frei waren und so standen nachher 45 Koffer in zwei 4-Personen-Zimmern, man kann sich vorstellen wie eng das war. Nach einem Frühstück wurden wir dann in zwei Gruppen aufgeteilt, da 42 Leute einfach zu viel sind. Die erste Gruppe hatte eine halbe Stunde sich fertig zu machen, was meiner Meinung wirklich zu wenig ist. Einige wollten duschen, weil wir etwa 20 Stunden unterwegs gewesen sind, aber das war gar nicht möglich in der kurzen Zeit. Was ich jedoch gut fand ist,  das wir an dem Tag einfach normal Programm gemacht haben. Wir alle waren zwar müde und sind teilweise auf der Bootstour auch eingeschlafen, aber so kam man viel leichter in den Rhythmus rein. Am ersten Tag haben wir eine Bootstour zu einem anderen Stadtteil gemacht, wo ein Strand war und wir in der Stadt herumschlendern konnten. Dabei haben wir auch schon das Opera House und die Harbour Bridge gesehen, was einfach beides total beeindruckend ist (vor allem das Opera House). Im Hostel war dann noch etwas Trouble, weil alle gleichzeitig duschen wollten, um möglichst bald ins Bett zu gehen, aber das hat sich eig ziemlich schnell aufgelöst. Ich konnte in dieser Nacht nicht so gut schlafen, weil ich einfach schon über den totmüden Zeitpunkt hinaus war und dadurch wach lag und Heimweh bekam. Die anderen haben aber alle gut geschlafen, was ein bisschen belastend war:D  Am nächsten Tag sind wir echt viel gelaufen. Wir waren zuerst in einer Mall, wo es auch Hard Rock Cafe gab. Dann sind wir zu so einem mega schönen Wasserabschnitt gegangen, wo so Sandsteine waren (siehe Bilder). Dort war auchTHe Beach, dieses riesige Bällebad. Wäre da nicht so eine lange Schlange gewesen, wären wir da rein gegangen. Naja, dann sind wir weiter zur Harbour Bridge und dort war eine Show, weil Australia Day war. Das ist einfach der Tag, wo Australien besiedelt wurde und das wird ganz groß gefeiert, so ähnlich wie der Unabhängigkeitstag der USA mit Feuerwerk und Jets. Das war echt cool, das so mitzuerleben.

Damit dieser Beitrag nicht zu lang wird, teile ich ihn in zwei Tage. Hier noch ein paar Fotos:

Bis bald:)

1. Der Flug

Heyy!
Ich war die letzten Tage in Sydney und bin jetzt seit gestern Abend in meiner Gastfamilie, die mega lieb ist. Aber dazu kommt später noch ein Post.
Also am Montag habe ich mich von meinen Freunden und meiner Familie verabschiedet und bin dann mit meiner Mutter zum Hamburger Flughafen gefahren, weil alle anderen nicht mitkommen konnten. Am Flughafen haben wir erst einmal eingecheckt, was gegessen und sind dann noch herumgeschlendert. Dann war auch schon Boarding, weshalb ich mich von meiner Mutter verabschieden musste, um durch den Sicherheitscheck zu gehen. Das war schwer, aber ich habe ich dann schnell wieder beruhigt, weil alles einfach so neu war und es unwirklich wirkte. Ich bin zum 2.Mal geflogen und an das erste Mal kann ich mich nicht wirklich erinnern, deshalb war ich etwas nervös, was sich aber im Flugzeug schnell legte. Ich hatte also für 6 Stunden eine Dreierreihe für mich alleine, da niemand neben mir saß. Beim Landen in Dubai wurde ich dann wieder nervös, vor allem, weil ich Angst hatte, dass ich den Weg nicht finde. Das war aber ziemlich einfach, es war ein Bus, der einen in die Abflughalle gebracht hat, dann musste man einfach den Leuten zum Sicherheitscheck folgen und die Gates waren ausgeschildert. Am Gate war noch keiner und neben mir saß eine Deutsche, mit der ich dann erst einmal geredet habe, sie wollte für ein paar Monate in einem Hostel arbeiten in Neuseeland. Dann kamen die anderen und wir haben etwas gegessen und uns umgeguckt, um die Zeit totzuschlagen. Der zweite Flug war echt lang, aber jetzt im Nachhinein fand ich ihn gar nicht so schlimm. Es standen ja viele Filme zur Verfügung und neben mir saßen nette Mädchen, die auch mit GLS und zu den Orientierungstagen gingen. Irgendwann sind wir dann endlich gelandet du am Flughafen hatte man freies Wlan 😀

Am Flughafen musste man dann seine Arrival Card abgegeben und durch einen Gang mit Declare oder Don’t declare gehen, da wussten wir nicht so ganz wo wir hinsollten, haben dann aber alles richtig hinbekommen. Wir wurden dann von Bussen abgeholt und ins Hostel gefahren.
Bald wird ein Beitrag über die Orientierungstage und Sydney kommen.

~2nd day in NZ

Noch 20 Tage

Hey ihr,
omg ich kann es gar nicht glauben, es sind nur noch 20 Tage bis ich fliege. Ich dachte, wenn ich meine Gastfamilie habe wird alles realer, aber irgendwie ist das nicht wirklich so. Ach, meine Gastfamilie hat übrigens geantwortet!! Ich werde zu dem kleinen Bruder auch noch eine japanische Gastschwester haben, die in einer Woche in Neuseeland ankommt und für ein Jahr bleibt. Sie ist auch 16 und wir werden zusammen mit Fahrrad zur Schule fahren, das ist total cool. Die Mutter hat mir geantwortet und das klang alles meega lieb.
Naja, auf jeden Fall fängt es jetzt schon langsam an mit dem Verabschieden. Meine Verwandten wohnen etwas weiter weg und ich sehe sie am Wochenende zum letzten Mal für 3 Monate. Ich glaube durch das Verabschieden wird mein Auslandsterm noch etwas realer, aber d ich die eh nicht so oft sehe, wird es wahrscheinlich nicht viel anders als sonst.
Drei Tage bevor ich fliege, feiere ich meine Abschiedsparty mit meiner Clique. Ich habe allgemein noch so viel zu regeln, bevor ich fliege. Ich brauche noch neue Sachen, z.B. einen Koffer und so allgemeine Sachen wie Adapter für Neuseeland oder Vakuumbeutel. Ich habe noch nicht mal angefangen, eine Packliste zu schreiben.
Bei mir herrscht im Moment außerdem total Gefühlschaos. In einem Moment freue ich mich tootal und will am liebsten direkt los und im anderen Moment kommt es mir so vor, als hätte ich mir das mit dem Auslandsterm nicht gut genug überlegt und frage mich, warum ich das überhaupt mache. Das ist aber glaub ich bei fast allen so, zumindest bei vielen anderen, mit denen ich schreibe.
Bald werdet ihr den ersten Beitrag aus dem Ausland lesen, ich weiß nicht, ob ich es vorher schaffe noch einen zu schreiben. Vielleicht werde ich noch meine Packliste hochladen, mal schauen.
Bis ganz bald,
Judith

~20days

Gastfamilie*-*

Heyyy,
endlich kann ich diese Überschrift schreiben, darauf habe ich die ganze Zeit gewartet! Ich habe endlich meine Gastfamilie!!!
Ich werde in Neuseeland in einer Neubausiedlung wohnen (hab mir alles genau auf Google Maps angeguckt) und werde Mutter, Vater und einen kleinen dreijährigen Gastbruder haben. Außerdem haben die eine Katze. Die Eltern sind ziemlich jung und die Mutter ist Lehrerin, der Vater Hockeytrainer oder so ähnlich. Bis jetzt habe ich noch keinen Kontakt mit denen. Ich habe vor etwa 10 Tagen eine Email geschrieben, direkt als ich die Familie bekommen habe und warte jetzt auf eine Antwort. Ich habe ein Foto gesehen und die sehen mega sympatisch aus und die haben ein Trampolin :D.
Vor ein paar Tagen habe ich einen Ablaufplan der ersten Tage an der Rangiora High School bekommen. Ich komme am Samstag an und Dienstag fängt die Schule an, weil sich montags nur die Lehrer treffen. Wir bekommen am Dienstag eine Führung und es werden halt alle organisatorischen Sachen geklärt. Mittwoch fahren wir von den International Students an den Strand und Donnerstag fährt man mit seinem Schulhaus an den Strand. Freitag ist Sporttag, da macht man so Sport und Spiele denke ich. In der nächsten Woche wird dann alles normal, bis auf ein paar Kleinigkeiten, wie zum Beispiel, dass wir montags nochmal frei haben wegen Feiertag. Außerdem stehen da noch Daten für die Reitschüler und über das Outdoor Education Camp for Internationals drin.
Ich bin schon sooo aufgeregt!
Bis bald 🙂
~33 days